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Wieviel energetische Sanierung ist beim Kauf eines gebrauchten Hauses nötig?

Der Kauf eines gebrauchten Hauses bringt zahlreiche Vorteile mit sich: Zum einen ist ein solches viel schneller bezugsfertig, Baumängel können bereits im Vorhinein ausgeschlossen beziehungsweise behoben werden und zudem lässt sich meist noch einiges an Geld sparen, wenn man sich dazu entschließt, nicht selbst zu bauen.


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Das finden Sie hier:

   Darum sollten Sie beim Hauskauf genauer hinsehen  mehr >>
   Vom Gesetzgeber vorgeschriebene Sanierungsarbeiten – diese sind wirklich notwendig  mehr >>
   Sanierungsmaßnahmen, die nicht notwendig aber dennoch sinnvoll sind  mehr >>
   Fazit: Diese energetischen Sanierungsmaßnahmen zahlen sich aus  mehr >>
Wie sieht es mit der Energieeffizienz bei Neubauten aus?    mehr >>

Wenn auch Sie mit dem Gedanken spielen, sich ein bereits gebautes Haus zu kaufen, das zudem schon einige Jahre oder vielleicht Jahrzehnte bewohnt wurde, sollten Sie unbedingt bedenken, dass häufig eine sogenannte energetische Sanierung notwendig ist und diese kann ganz schön ins Geld gehen.

Welche Maßnahmen dabei unbedingt notwendig sind, worauf es bei diesen Umbauarbeiten ankommt und vieles mehr rund um das Thema „Energetische Sanierung“ erfahren Sie hier. So können Sie Ihr neues Zuhause schon bald genießen, ohne die ein oder andere böse Überraschung aufgrund mangelnder Energieeffizienz in Kauf nehmen zu müssen.

Darum sollten Sie beim Hauskauf genauer hinsehen

Sieht man sich im Internet oder auch in Zeitung nach Häusern um, die zum Verkauf stehen, dauert es meist nicht lange, bis man ein echtes Schnäppchen erspäht.

Generell lässt sich auf den ersten Blick mit dem Kauf eines gebrachten Hauses sehr viel Geld sparen, aber Achtung! Häufig sind große Umbauarbeiten notwendig, wenn man sich für ein solches Eigenheim entscheidet.

Besonders haarig wird es meist, wenn am Haus länger nichts gemacht wurde und es nicht mehr den gesetzlichen Anforderungen entspricht. Genau das ist der Grund, warum immer mehr frischgebackene Hausbesitzer gar nicht darum herumkommen, energetische Sanierungsarbeiten durchführen zu lassen.

Bevor Sie sich also für ein Haus entscheiden ist es wichtig in Erfahrung zu bringen, wann es gebaut wurde. War dies nach dem 1. Februar 2002 der Fall, mussten bereits verschiedene Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) berücksichtigt werden, weshalb Sie als Neubesitzer wahrscheinlich um einiges weniger in die Sanierung investieren müssen.

Ist die Immobilie allerdings älter und hat seit Februar 2002 auch nicht den Besitzer gewechselt, könnte ein höherer Sanierungsaufwand auf Sie zukommen. Lassen Sie sich daher unbedingt den Energieausweis vom Vorbesitzer zeigen, um wichtige Information über den Energieverbrauch sowie einen Überblick über darin eingetragene Sanierungsempfehlungen zu erhalten.

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Vom Gesetzgeber vorgeschriebene Sanierungsarbeiten – diese sind wirklich notwendig

Entscheiden Sie sich für den Kauf eines älteren Hauses, ist es notwendig bei jeglichen Umbauarbeiten, die Sie durchführen lassen nach den Richtlinien des GEG vorzugehen.

Rechnen Sie daher am besten bereits bei der Finanzierungsplanung des Hauskaufs auch jene Kosten mit ein, die hierbei auf Sie zukommen werden.

Nehmen Sie die Sanierungsarbeiten nämlich nicht in Angriff und verstoßen Sie somit gegen die GEG-Richtlinien, handelt es sich um eine Ordnungswidrigkeit, die Sie bis zu 50.000 Euro kosten kann.

Die Dachdämmung beim Altbau

Laut den Richtlinien des GEG sind Sie als Käufer eines Altbaus dazu verpflichtet, entweder die oberste Geschossdecke beziehungsweise das Dach der Immobilie zu dämmen, damit der Wärmedurchgangskoeffizient keinesfalls über 0,24 Watt pro Quadratmeter und Grad Kelvin steigt. Diese Umbauarbeit muss in einem Zeitraum von zwei Jahren nach dem Kauf der Immobilie erfolgen.

Sollte die aktuelle Dämmung jedoch dem Mindestwärmeschutz nach DIN 4108-2 erfüllen, müssen Sie nicht neu dämmen. Ob das der Fall ist, sollten Sie am besten von einem Sachverständigen prüfen lassen, wie Experten empfehlen.

Die bereits erwähnte DIN-Norm gilt als erfüllt, falls die Immobilie einen sogenannten R-Wert ( Wärmedurchlassungswiderstand)– von 0,90 Watt pro Quadratmeter und Grad Kelvin aufweist, wobei dies nur für Bauteile gilt, die pro Quadratmeter über 300 Kilogramm schwer sind.

Bei anderen Decken reicht bereits ein R-Wert von 1,57 und dieser lässt sich bereits mit einer sieben Zentimeter dicken Mineralwolle erreichen.

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Eine weitere Möglichkeit, sich diese Sanierungsarbeit zu ersparen ist es einen Nachweis darüber zu erbringen, dass Sie die Immobilie für weniger als vier Monate im Jahr auf über 19 Grad beheizen.

Handelt es sich bei Ihrer neuen Immobile zum Beispiel um ein Ferienhaus, kann dies zutreffen. Auch aufgrund von Denkmalschutz ist es hierbei möglich, dass es einer Ausnahmeregelung kommt.

Die Sanierung des Heizkessels

Als neuer Hauseigentümer müssen Sie sich laut den Bestimmungen des GEG darum kümmern, bereits in die Jahre gekommene Heizkessel innerhalb von zwei Jahren zu ersetzen, wenn diese bereits vor dem Jahr 1985 eingebaut wurden.

Alle Heizkessel, die danach in Betrieb genommen wurden, können insgesamt noch 30 Jahre weiterverwendet werden.

Allerdings gilt das nicht für Niedrigtemperatur-Heizkessel, Brennwert-Heizkessel oder Heizungsanlagen, die eine Nennleistung von weniger als vier Kilowatt oder mehr als 400 Kilowatt aufweisen.

Verbaute Leitungen

Es ist gesetzlich vorgeschrieben , dass sämtliche Leitungen sowie Amaturen und Formstücke, die für den Transport von Wärme zuständig sind, in nicht geheizten Zimmern gedämmt sein müssen, wobei die Stärke der Dämmung wiederum von dem Durchmesser der Rohre sowie dem verwendeten Dämmstoff und dessen Leistung abhängig ist.

Das gilt somit selbstverständlich auch für Heizungs- und Warmwasserrohre in Kellerräumen. Diese Sanierungsarbeit muss ebenfalls vom neuen Hauseigentümer innerhalb von zwei Jahren erledigt werden.

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Die KfW-Fördergelder als kleine Finanzhilfe

Wie bereits erwähnt, müssen gewisse Sanierungsarbeiten vorgenommen werden, da ansonsten ein Bußgeld auf Sie zukommen könnte. Es ist allerdings möglich, für verschiedene Baumaßnahen Fördergelder zu beantragen, wenn durch diese bessere Energiewerte erreicht werden können.

Informieren Sie sich daher unbedingt im Vorhinein ausreichend darüber, welche Fördergelder für Sie in Frage kommen und welche Schritte Sie einleiten müssen, um diese zu erhalten.

Sanierungsmaßnahmen, die nicht notwendig aber dennoch sinnvoll sind

Natürlich möchten Sie sich als frischgebackener Immobilienbesitzer so wohl wie möglich in Ihrem neuen Zuhause fühlen und daher sollten Sie durchaus weitere Sanierungsarbeiten in Betracht ziehen, als ausschließlcih jene, die vom Gesetzgeber gefordert werden.

Welche das sind, ist dabei maßgeblich davon abhängig, wie der Ist-Zustand Ihres neuen Traumhauses aussieht.

Neue Fenster und die Dämmung der Fassade –So lässt sich bares Geld sparen

Vor allem ältere Häuser verfügen meist über eine sehr schlechte Außendämmung und auch die Fenster lassen häufig bereits zu wünschen übrig, was sich sehr schnell an horrenden Heizkosten zeigt. Es kann sich also durchaus lohnen, etwas Geld in diese Sanierungsarbeiten zu investieren und auf diese Weise dauerhaft Geld zu sparen.

Zudem ist es so möglich, die Energieeffizienz Ihres neuen Hauses stark zu verbessern und somit auch der Umwelt etwas Gutes zu tun. Im Idealfall werden die Fassadendämmung sowie die Erneuerung der Fenster gleichzeitig vorgenommen, da auf diese Weise das Risiko von bauphysikalischen Fehlern stark minimiert werden kann.

Die Dämmung des Kellers als günstige Variante zum Fenstertausch

Eine weitere bauliche Maßnahme, die einen viel geringeren Aufwand darstellt, daher kostengünstiger ist aber dennoch einiges bringt, ist die Dämmung der Kellerdecke. Auf diese Weise ist es ebenfalls möglich, bis zu 10 Prozent an Energie zu sparen, ohne dafür eine große Geldsumme investieren zu müssen.

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Austausch der Wärmequellen

Wenn es um die Sanierung der Heizung geht, ist in den meisten Fällen ebenfalls ein immenses Einsparungspotential vorhanden, auch wenn die Wärmequellen eigentlich noch den Vorgaben des GEG entsprechen würden.

So können im besten Fall mit einem Heizungstausch sowie einem hydraulischen Abgleich sage und schreibe bis zu 40 Prozent an Energie gespart werden.

Fazit: Diese energetischen Sanierungsmaßnahmen zahlen sich aus

Haben Sie sich für den Kauf eines alten Hauses entschieden, sollten Sie zunächst unbedingt in Erfahrung bringen, zu welchen baulichen Maßnahmen Sie vom Gesetz her verpflichtet sind und diese in Ihr Budget miteinplanen. Ansonsten kann es schnell zu bösen Überraschungen kommen.

Die gute Nachricht ist jedoch, dass Sie meist zwei Jahre Zeit haben, um die Sanierungsarbeiten durchzuführen und diese in vielen Fällen vom Staat gefördert werden, um die Energiebilanz von Einfamilienhäusern zu verbessern. Diese kommen zudem nicht nur der Umwelt zu Gute, dank der Sanierungsarbeiten werden auch Ihre Energiekosten um ein vielfaches geringer und Sie können bares Geld sparen.

Es ist daher durchaus sinnvoll, eine staatlich unterstützte Energieberatung in Anspruch zu nehmen und dank dieser zu erfahren, wie Sie Ihr neues Haus möglichst energieeffizient sanieren können, ohne dafür Unmengen ausgeben zu müssen und gleichzeitig alle gesetzlichen Vorgaben zu erfüllen.

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