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Wieviel Eigenkapital ist beim Hausbau wirklich nötig?

Es gibt viele vernünftige Gründe, in eine Immobilienfinanzierung Geld aus Eigenkapital und somit eigene Rücklagen einzubringen. Dadurch wird nicht nur das Risiko bei der Finanzierung gesenkt. Lesen Sie hier, welche weiteren Vorteile Eigenkapital beim Hausbau hat.


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Das finden Sie hier:

   Die Vorteile, die bei einer Finanzierung des Hauskaufes mit Eigenkapital auftreten  mehr >>
   Was gehört zum Eigenkapital?  mehr >>
   Die Besonderheiten von Eigenkapital beim Hausbau  mehr >>
   Die Eigenleistungen  mehr >>
Sind formularmäßige Vorkenntnisklauseln in Maklerverträgen abmahnfähig?    mehr >>

 

Bei Eigenkapital handelt es sich um einen Begriff, der bei der Immobilienfinanzierung und somit auch beim Hauskauf häufig verwendet wird. Im Gegensatz dazu gibt es jedoch auch die Möglichkeit, eine solche Immobilienfinanzierung ohne Eigenkapital durchzuführen.

Gerade in der Immobilien- und Finanzkrise im Jahr 2008 in den USA hat es sich jedoch gezeigt, mit welchen Risiken eine solche Vorgehensweise verbunden ist.

Deshalb gibt es vernünftige Gründe, in eine Immobilienfinanzierung Geld aus Eigenkapital und somit eigene Rücklagen einzubringen. Dadurch wird nicht nur das Risiko bei der Finanzierung gesenkt.

Aufgrund der derzeit vorhandenen fast Null-Zinsen bei der Bank oder bei einem Kreditinstitut ist man bei einem gewissen Anteil der Baufinanzierung durch Eigenkapital z.B. auch in der Lage, die Schulden aufgrund der geringeren Größe schneller abzuzahlen. Je mehr Eigenkapital beim Hausbau vorhanden und dort eingesetzt wird, desto sicherer ist eine solche Finanzierung aufgestellt und das Risiko, dass man sich überschuldet, ist wesentlich geringer.

Bei der Abdeckung mit Eigenkapital bei einer solchen Finanzierung sollte davon auch die Kaufnebenkosten in Höhe von ungefähr 10 bis 15 Prozent des Kaufpreises mit einbezogen werden. Ebenso sollte ein gewisses Polster für Instandhaltungskosten zurück gelegt werden.

 

Die Vorteile, die bei einer Finanzierung des Hauskaufes mit Eigenkapital auftreten

Von den Kosten her günstiger

Wenn hier eigenes Geld in Form von Eigenkaital eingebracht wird, wird das Finanzierungsrisiko gesenkt. Deshalb werden auch von den Kreditgebern aus (Banken oder Kreditinstitute) bei einer Finanzierung mit Eigenkapital-Beteiligung niedrigere Bauzinsen angeboten.

Hier kann es zum Teil vorkommen, dass die Zinskosten bei einer Finanzierung ohne Eigenkapital hier doppelt oder sogar drei Mal so hoch sind.

Schnellere Tilgung der Baufinanzierung

Aufgrund des vom Kreditgeber zugesagten günstigeren Zinses wird nicht nur Geld gespart, sondern es besteht auch die Möglichkeit, vom Anfang an bei der Rückzahlung eine höhere Tilgung durchzuführen.

Somit werden die Schulden schneller abbezahlt. Das Risiko der Baufinanzierung wird dadurch auch zeitlich wesentlich verkürzt.

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Senkung des Finanzierungsrisikos

Sollte während der Tilgung der Kreditnehmer zahlungsunfähig werden und von der Bank eine Zwangsversteigerung durchgeführt werden, besteht die größere Chance, ohne Schulden aus einer solchen Problemstellung heraus zu kommen.

Größerer Wahrscheinlichkeit, eine Baufinanzierung zu erhalten

Aufgrund der im Jahr 2016 in Kraft getretenen Wohnimmobilienkreditrichtlinie sind die Kreditgeber (Bank oder Kreditinstitute) verpflichtet, die finanziellen Voraussetzung des zukünftigen Beziehers der Immobilienfinanzierung und somit dessen Rücklagen stärker in die Entscheidung bei der Vergabe einer Baufinanzierung mit einzubeziehen.

Was gehört zum Eigenkapital?

Aufgrund der seit einigen Jahren vorhandenen Niedrigzinsphase ist es ohne Probleme möglich, die Rücklagen von Festgeld- und Tagesgeldanlagen in die eigene Immobilie zu übertragen, weil hier entweder keine oder nur sehr geringe Zinsen bezahlt werden.

Ebenfalls interessant sind hier zum Beispiel Bausparverträge sowie schuldenfreie Immobilien und Grundstücke.

Mit Hilfe eines Bausparvertrages kann Eigenkapital angespart werden, um günstige Zinsen auch für die Zukunft zu erhalten.

Bei der Höhe der Verwendung von Rücklagen für die Immobilienfinanzierung sollte jedoch auch bedacht werden, dass während der kompletten Zeitspanne der Baufinanzierung unvorhergesehene Kosten auftreten können.

Hier kann zum Beispiel das Auto kaputt gehen oder ein Teil der vorgesehenen Einrichtung ist teurer als geplant.

Deshalb ist es sinnvoll, um auch bei solchen Vorkommnissen reagieren zu können, mindestens 3 Montagsgehälter in der Rücklage weiterhin zu behalten und diesen Teil der Rücklagen nicht in die Baufinanzierung zu übertragen.

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Die Besonderheiten von Eigenkapital beim Hausbau

Bei dem Bau eines neuen Hauses entstehen nicht nur die Kosten für den Kaufpreis sowie die Nebenkosten, sondern auch hier muss die Ausstattung (zum Beispiel der Einbau einer Einbauküche, der Bau eines Carports oder ein neu gestaltetes Badezimmer) des Hauses bezahlt werden.

Deshalb muss auch dieser Teil entweder mit Eigenkapital oder über einen Kredit finanziert werden. Eine solche Tatsache ist dann in die Überlegungen ebenfalls mit einzubeziehen.

 

Die Eigenleistungen

Wenn vom Kreditnehmer selbst bei den ausführenden Arbeiten Hand angelegt wird, spricht man von Eigenleistungen. Dadurch sinken die Baukosten und hier können solche Eigenleistungen auch als Eigenkapital angesetzt werden.

Somit werden auch die Kosten der Baufinanzierung reduziert. Dadurch wird dann das Baudarlehen ebenfalls kleiner.

Von den Kreditgebern (Banken oder Kreditinstitute) werden Eigenleistung jedoch zum Teil kritisch beurteilt, und diese Kreditgeber prüfen dann die Anerkennung als Eigenkapital sehr genau.

Von den Banken oder Kreditinstitute werden hier in der Regel zwischen 5 und 10 Prozent der Baukosten als Eigenleistung akzeptiert.

Das Verlegen von Laminat, Tapezieren oder das Einsetzen der Türen können auch weniger begabte Handwerker durchführen. Etwas schwieriger wird es bei der Wärmedämmung oder auch bei Hausbau mit dem Rohbau.

Hier sollte man sich im Vorfeld eingehend beraten lassen, um Mängel- oder Folgekosten zu vermeiden. Sanitärinstallationen sowie Elektroarbeiten sollten vollständig von einem Fachbetrieb vorgenommen werden, damit hier eine Gefahr für Schäden ausgeschlossen wird.

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