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  • 04. November 2020

Lohnt es sich aus Gewerbeflächen Wohnungen zu machen?

Der Immobilienmarkt befindet sich in einer stetigen Entwicklung. Seit einigen Jahren ziehen die Menschen vom Land immer mehr in die Stadt. Zugleich wird der Wohnraum in den größeren Städten immer begrenzter. Genau in diese Entwicklung fällt nun die Coronakrise.


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Das finden Sie hier:

   1. Der Umbau von Büros zu Wohnungen  mehr >>
   2. Steigerung der Nachfrage  mehr >>
   3. Fazit  mehr >>
Wie sich das Coronavirus ansonsten auf den Immobilienmarkt auswirkt:     mehr >>

Besonders betroffen hierbei sind Gewerbeflächen. Gerade der Einzelhandel und Hotels sind von den Lockdown-Maßnahmen hart getroffen.

Dies gilt vor allem vor dem Hintergrund, dass die Maßnahmen häufig bundesweit gelten. Viele Betriebe stehen deshalb vor dem Aus. Aus diesem Grund finden derzeit zahlreiche Klagen vor den Gerichten statt.

Nicht absehbar sind derzeitig die langfristigen Folgen der Coronakrise auf die Gewerbeimmobilien. Gerade der Trend zum Home-Office kann starke Auswirkungen auf Büroimmobilien haben.

1. Der Umbau von Büros zu Wohnungen

Mittlerweile geht die Wohnungswirtschaft davon aus, dass die zunehmende Digitalisierung und die derzeitige Ausweitung des Home-Office langfristig dazu führen wird, dass die Nachfrage nach Gewerbeflächen sinken wird.

Neben Büroflächen wären hiervon auch Handels – und Hotelimmobilien betroffen. Dies folgt daraus, dass zugleich weniger Geschäftsreisen getätigt werden würden. Zugleich geht die sinkende Nachfrage nach Gewerbeimmobilien mit dem immer weiter steigenden Bedarf an bezahlbarem Wohnraum einher.

Aus diesem Grund sollten sich Eigentümer von Gewerbeimmobilien überlegen, ob sie Bürogebäude in Wohngebäude umwandeln können und wollen.

Dies hat den Vorteil, dass man über Jahre hinweg mit der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum eine sichere Einnahmequelle hat. Zugleich müssen sich jedoch Immobiliengesellschaften von absolut hohen Renditen verabschieden.

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Auch lassen sich entsprechende Immobilien eventuell gemischt nutzen. So kann beispielsweise eine einzelne Etage weiterhin als Bürofläche genutzt werden, wohingegen die anderen Etagen als Wohnraum eingeplant werden.

Ein solcher möglicher Umbau von Büroimmobilien hat zugleich weitere Vorteile. Zum einen eignet sich der Umbau gerade für den Klimaschutz, da die notwendige Infrastruktur bereits vorhanden ist und nicht erst neu geschaffen werden muss. Zum anderen müssen auch keine neuen Flächen erst versiegelt werden.

2. Steigerung der Nachfrage

Solche gemischt-genutzten Gebäude (zum Teil Bürofläche und zum Teil Wohnungen) sind bisher Mangelware auf dem Immobilienmarkt.

Gerade dies führt zu einer interessanten Marktlage. Der Mangel an Wohnungen führt weiterhin zu steigenden Preisen für den Wohnraum. Zugleich sind solche gemischt-genutzten Mietshäuser bisher absolute Mangelware auf dem Markt.

Dieser interessante Mix führt in vielen Orten dazu, dass die Kaufpreise für solche Gebäude weiter steigen werden. So zeigen erste Studien, dass sich Wohnimmobilien bisher unbeeindruckt von der Krise entwickeln.

Die Preise für Wohnraum steigen selbst in der Krise immer weiter an. So zeigt eine Studie von PwC Deutschland, dass der Preis für Wohnimmobilien im August 2020 seit Jahresbeginn bisher um 15 % gestiegen ist.

Zugleich zeigt die Studie, dass Gewerbeimmobilien zugleich 20 % ihres Marktwertes eingebüßt haben. Am stärksten betroffen sind hierbei die Handelsimmobilien.

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Die bisher gezeigte Entwicklung hängt jedoch maßgeblich davon ab, wie sich der Umgang mit der Coronakrise weiter entwickeln wird. So ist nicht auszuschließen, dass der Immobilienmarkt einen weiteren Dämpfer durch weitere Maßnahmen des Staates und der Ausbreitung des Virus erhält.

Experten gehen dabei davon aus, dass sich auch nach Corona das Arbeitsverhalten der Menschen nachhaltig verändern wird. Dies wirkt sich auf die Innenstädte und damit auch die Gewerbeimmobilien maßgeblich aus.

Dies hat zugleich einen direkten Einfluss auf die zu erzielenden Mieteinnahmen. Gleichwohl dürfte hierbei auch die Lage der Immobilie entscheidend sein.

In großen Städten dürften auch weiterhin Gewerbeimmobilien stark nachgefragt werden. Gerade in nicht so stark nachgefragten Regionen kann sich hierbei jedoch ein Umstieg auf den Umbau hin zu bezahlten Wohnungen für den Vermieter lohnen.

3. Fazit

Die Coronakrise hat einen maßgeblichen Einfluss auf die Gewerbeimmobilien. Bisher sind die langfristigen Folgen der Coronakrise auf den Immobilienmarkt noch nicht abzusehen. Gleichwohl wird die Nachfrage nach bezahltem Wohnraum weiterhin zunehmen.

Aus diesem Grund kann sich ein möglicher Umbau einer Gewerbeimmobilie hin zu Wohnungen für den Vermieter langfristig lohnen.

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