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Immobilienmakler werden - Praktikum/Studium/IHK-Kurse und Zertifikate

Immobilienmakler ist ein Beruf mit Zukunftschancen. Schon heute wird in Deutschland jede zweite Wohnung über einen Makler vermittelt. Eine gesetzliche Ausbildung gibt es jedoch nicht. Und deshalb haben auch Quereinsteiger die Möglichkeit in die Branche einzusteigen.


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Dennoch ist ausreichendes Fachwissen unverzichtbar, um erfolgreich auf dem Immobilienmarkt tätig zu sein. Wer Immobilienmakler werden möchte, kann sich auf den unterschiedlichsten Ausbildungs- und Weiterbildungswegen die notwendige Qualifikation aneignen. 

Das Berufsbild Immobilienmakler

Ein Immobilienmakler ist in erster Linie ein Vermittler. Doch um überhaupt vermittelt zu können, muss eine Menge Arbeit hineingesteckt werden. Denn Wohnungsbesichtigungen und Vermittlungen sind nur ein kleiner Teil der Arbeit. Anzeigen schalten, Exposés erstellen, Neukundenakquise und Bürotätigkeiten sind weitere Tätigkeiten, die einen Hauptanteil während eines Arbeitstages ausmachen. Dazu kommt der regelmäßige Umgang mit Behörden, Finanzämtern und Banken. Man sieht also, dass hinter dem Berufsbild Immobilienmakler sehr viel Fachwissen steckt, aber auch eine große Portion Motivation. 

Einige der wichtigsten Aufgaben eines Immobilienmaklers im Überblick:

  • Kundenakquise
  • Schriftliche und telefonische Korrespondenzen
  • Erstellen von Exposés
  • Marketing
  • Immobilienvermittlung

Persönliche Voraussetzungen

Doch Immobilienmakler zu sein, bedeutet nicht nur genügend Fachwissen mitzubringen, sondern auch persönliche Voraussetzungen zu erfüllen. Eines der wichtigsten Kriterien ist Menschenkenntnis.

Ein Makler muss auf die Bedürfnisse der Kunden eingehen können und wissen was sie möchten. Das schafft wiederum Vertrauen und gleichzeitig einen seriösen Ruf in der Branche. Nur so ist es möglich einen Kundenstamm aufzubauen und Neukunden gewinnen zu können. Schließlich hängt davon das Einkommen eines Immobilienmaklers ab.

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Gewerbeanmeldung

Wer sich in Deutschland als Immobilienmakler selbständig machen möchte, muss ein Gewerbe anmelden. Erst mit einem Makler- und Gewerbeschein darf man in Deutschland in der Branche tätig sein. Der Maklerschein ist nach der Gewerbeordnung Paragraph 34 die eigentliche Zulassung, damit man unter anderem Immobilien vermitteln darf.

Das benötigt man für den Maklerschein:

  • Personalausweis
  • Ausgefülltes Antragsformular
  • Lupenreines Führungszeugnis
  • Auszug des eigenen Schuldnerverzeichnisses
  • Unbedenklichkeitserklärung des Finanzamtes

Nur Personen, die in den vergangenen fünf Jahren keinen Eintrag im Führungszeugnis haben, keine Schulden und steuerlich unbedenklich sind, erhalten den Maklerschein. 
Die Anmeldung ist mit Gebühren verbunden. Wie hoch die Kosten sind, hängt unter anderem von der Tätigkeitsart ab. Die Gebühren liegen in etwa zwischen 300 Euro und 2.000 Euro.

Existenzgründung als Immobilienmakler

In der Regel arbeitet ein Immobilienmakler selbstständig und hat die Möglichkeit entweder als Franchise-Makler oder als Makler mit seinem eigenen Namen tätig zu sein. Für die erste Variante wird ein Vertrag zwischen beiden Parteien geschlossen. Der Vorteil ist, dass etablierte Immobilien-Netzwerke bereits ein hohes Kundenvertrauen genießen, es einen Gebietsschutz gibt und in der ersten Zeit der Selbständigkeit wird Unterstützung garantiert . Als Makler unter eigenem Namen hingegen muss der Weg allein bestritten werden und deshalb ist eine gute Vorbereitung unverzichtbar. Beide Möglichkeiten sind mit Kosten verbunden. Wer es allein wagt, muss etwa 10.000 Euro Startkapital besitzen, um eine stabile Existenzgründung starten zu können.

Praktikum als Immobilienmakler

Nicht zuletzt sind es die hohen Kosten, die viele Interessierte zweifeln lassen. Wer sich noch nicht sicher ist, ob der Beruf wirklich das Richtige ist, hat die Option erst einmal ein Praktikum zu absolvieren, um einen ersten Eindruck vom Beruf des Immobilienmaklers zu bekommen. Es gibt verschiedene Wege ein Praktikumsplatz zu bekommen. Wie so oft ist auch dabei das Internet mit seinen zahlreichen Jobbörsen eine gute Adresse, um ein Praktikum als Immobilienmakler zu finden. Ein anderer Weg sind Immobilienunternehmen in der eigenen Region. Eine Bezahlung jedoch ist nur in den wenigsten Fällen gegeben.

Mit berufsähnlicher Ausbildung zum Immobilienmakler

Zwar gibt es in Deutschland keine gesetzlich geregelte Ausbildung zum Immobilienmakler. Aber der Einstieg in die Branche kann durchaus leichter fallen, wenn man aus einem berufsähnlichen Bereich kommt. Das bietet eine gute Fachwissensbasis und ein nebenberuflicher Einstieg kann einfacher sein.

Zu den berufsähnlichen Jobs, um den Einstieg als Makler zu erleichtern, gehören unter anderem:

  • Immobilienkaufmann/frau
  • Immobilienassistent/in
  • Versicherungsfachmann/frau
  • Fachkaufmann/frau

Studium zum Immobilienmakler

Eine Ausbildung ist außerdem eine gute Grundlage für ein Studium im Immobilienbereich. Voraussetzung für ein Studium ist aber nicht immer das Abitur oder eine berufsähnliche Ausbildung. Auch bereits tätige Immobilienmakler mit jahrelanger Erfahrung können sich mit einem Studium weiterbilden. An staatlichen und privaten Hochschulen sowie in Universitäten in Deutschland werden verschiedene Studiengänge im Immobilienbereich angeboten. Dazu zählen beispielsweise:

  • Immobilienwirtschaft
  • Immobilienmanagement
  • BWL für Bau und Immobilien

Als Quereinsteiger zum Immobilienmakler

Aber weder eine Ausbildung noch ein Studium sind Voraussetzungen, um in Deutschland als Makler arbeiten zu dürfen. Doch eine Gewerbeanmeldung reicht noch lange nicht aus, um erfolgreich zu sein. Es benötigt vor allem Fachwissen und das kann man sich auf unterschiedlichen Wegen aneignen.

Einer dieser Weg sind IHK Kurse für Immobilienmakler. In etwa 10 Wochen lernen zukünftige Makler mitunter wie man den Verkauf optimal vorbereitet, bekommen die Grundlagen von Immobiliensteuern vermittelt und lernen was erfolgreiches Marketing ausmacht. Wer allerdings zum Beispiel aus beruflichen Gründen nicht an IHK Kurse für Immobilienmakler teilnehmen kann, dem bietet sich ein weiterer Weg in Form einen Fernstudiums mit IHK Zertifikate für Immobilienmakler an. 

Weiterbildung und Zusatzqualifikationen

Aber egal ob man als Quereinsteiger in die Branche kommt oder mit einer berufsähnlichen Ausbildung: Weiterbildung ist das A und O. Denn der Immobilienmarkt verändert sich ständig und mit ihm die Gesetze und die Kundenwünsche. Nur wer auf dem Laufenden bleibt, hat Zukunftschancen.

Vorsicht vor unseriösen Weiterbildungsangeboten

Leider tummeln sich auf dem Markt auch unseriöse Anbieter für Weiterbildungen im Immobilienbereich an. Sie werben oft damit, dass man mit Ihnen als zukünftigen Immobilienmakler reich werden kann und dubiöse Zertifikate für Immobilienmakler sollen das bestätigen. Doch davon sollte man lieber die Finger lassen.


Die häufigsten Fragen zur Ausbildung als Immobilienmakler

Kann jede Person in Deutschland Immobilienmakler werden?

Grundsätzlich ja. Doch bei der Gewerbeanmeldung muss das Führungszeugnis in den letzten fünf Jahren lupenrein sein, man darf keine Schulden haben und steuerlich unbedenklich sein.

Muss ich unbedingt Weiterbildungen machen?

Müssen nicht. Aber wer erfolgreich sein möchte, muss immer auf dem aktuellen Stand sein. Deshalb ist es sinnvoll, das Fachwissen regelmäßig zu vertiefen.

Kann ich auch als Quereinsteiger Immobilienmakler werden?

Natürlich. Allerdings sind einige Kurse vorab empfehlenswert, um sich genügend Knowhow anzueignen

Ich bin seit fünf Jahren als Immobilienmakler tätig. Kann ich auch ohne Ausbildung und Abitur ein Studium zum Immobilienmakler beginnen?

Ja. Einige Hochschulen bieten Studiengänge im Immobilienbereich ohne diese Qualifikation an.

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