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Wer gewinnt in der Corona-Krise?

Kurzarbeit, Entlassungen, leerstehende Büroräume sowie gesunkene Investitionsbereitschaft wegen unklarer Aussichten für die Zukunft waren die ersten Anzeichen der Corona-Krise. Diese führten bei zahlreichen Beobachtern des Marktes zu Verunsicherungen. Einiges entwickelte sich jedoch völlig anders.


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Mit dem Beginn des Lockdowns im Frühling des Jahres 2020 befand sich die Immobilienbranche in einer Art Schockzustand, denn einige hatten das Ende eines jahrelangen Immobilienbooms vor Augen. So brach die Wohnungsbranche ein, Inserate kamen nicht mehr rein und Besichtigungs- sowie Notartermine fanden wegen der beschränkten Kontakte kaum statt.

Im Gegensatz zu den Prognosen zu Beginn überstand die Immobilienbranche die Corona-Situation recht unbeschadet.

Die Kaufpreise für Immobilien sind in vielen Kommunen immer noch hoch. Verglichen mit dem Jahr 2019 gab es bei den Quadratmeterpreisen nur sehr geringe Schwankungen.

Gewerbe-, Hotel- sowie Einzelhandelsimmobilien weniger gefragt

Die Corona-Krise zog allerdings einige Marktteile stärker in die Bredouille als andere. Zurzeit investieren Bauentwickler nicht sehr gern in Gewerbeimmobilien. Büroimmobilien sind hingegen noch am glimpflichsten weggekommen. Eine neue Studie ergab, dass nach wie vor eine Vielzahl der Mitarbeiter die Arbeit im Büro bevorzugt, obwohl sie im Homeoffice tätig sein könnten.

Ebenfalls hatten Büroangestellte angegeben, dass gemischte Arbeitsplätze in Mode kommen werden. Marktbeobachter sind allerdings der Meinung, dass die Büros die Corona-Krise überleben werden. Selbst wenn einige Mitarbeiter das Homeoffice mögen, geht man davon aus, dass zusätzliche Arbeitsplätze in Form des Remote Working nicht unbedingt dazu führt, dass weniger Quadratmeter benötigt werden.

Für das Jahr 2021 sehen Experten voraus, dass Mieten für Büromieten in den größten deutschen Städten etwa 2,5 % steigen werden.

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Hotel- sowie Einzelhandelsgebäude werden besonders von den Reiseeinschränkungen und den unterschiedlichen Lockdown-Maßnahmen geplagt und es ist nicht gewiss, ob die Coronahilfen seitens des Bundes ausreichen, um im Jahr 2021 eine Insolvenzwelle abzuwehren. Laut einschlägiger Quellen stehen absehbar mehrere 10.000 Geschäfte vor der Pleite. Es ist auch unklar, wie sich das Reisen nach Corona gestalten wird und ob Auslandsreisen weiter genauso möglich sein werden wie vorher.

Wohneigentum noch mehr gefragt als vor der Krise

Die Anlageklasse der Wohnimmobilien konnte allerdings profitieren. Die Pandemie hat diesen bereits vorher stattfindenden Trend noch beschleunigt, sodass im ersten Quartal 2021 die Immobilienpreise noch nicht eingebrochen sind. Das Gegenteil ist der Fall, denn die Preise für Immobilien sind entweder stabil oder steigen in vielen Kommunen sogar noch an. Die Preise konnten ein Plus von 7,8 % im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres und von 2,9 % zum letzten Quartal verzeichnen. Das ist laut dem Statistischen Bundesamt der größte Preisanstieg der letzten vier Jahre.

Führende Maklerunternehmen berichten, dass Eigentumswohnungen im Jahr 2020 etwa 13 % teurer geworden sind und somit nun mehr gestiegen sind als im Jahr 2019 (10,5 %).

Die Preise von Ein- sowie Zweifamilienhäusern stiegen in der ersten Jahreshälfte 2020 um etwa 10,5 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum und in der zweiten Jahreshälfte 2020 um 10,3 % gegenüber der zweiten Jahreshälfte 2019.

Anhaltende Urbanisierung und Lust aufs Land

Die Urbanisierung hält weiterhin an, aber dennoch zeichnet sich eine kleine Veränderung ab. Die Folgen von Corona wirken sich auch darauf aus, auf welche Art und an welchen Orten die Menschen in Zukunft leben möchten oder können. Wenn sie über eine gute Infrastruktur und Anbindung verfügen, steigen Vorstädte auf der Beliebtheitsskala.

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Gemäß den Erkenntnissen führender Unternehmen nehmen einige Kunden auch Abstriche und Kompromisse hinsichtlich der Ortslage in Kauf, damit sie einen Balkon, eine Gartenfläche oder ein größeres Grundstück bekommen. Einige tendieren zum ländlichen Leben oder zum Leben in grüner Natur. Dieses Bedürfnis ist aufgrund der gestiegenen Wichtigkeit von Platz sowie der Nutzung von Privaträumen als Arbeitsräume durchaus plausibel.

Wie sehr sich die Vorlieben beim Wohnen ändern, hängt sicherlich sehr stark davon ab, ob die abseits der Wirtschaftsstandorte gelegenen Gemeinden es schaffen, dauerhaft gute Lebensbedingungen mit Gesundheitsversorgung, ÖPNV, Lebensmittelversorgung, Internet und Kinderbetreuung zu etablieren.

Eigentümer, welche ihr Kapital zurzeit in Immobilien innerhalb von Großstädten gesteckt haben, suchen mitunter nach Optionen, den städtischen Wohnraum zeitnah zu verlassen und dabei nicht ihre Immobilie zum Verkauf oder zur Vermietung anbieten zu müssen. Es gibt mehr Eigentümer als man denkt, die das in Immobilien investierte Kapital gern anderweitig nutzen würden.

Der gestiegene Fokus auf Homeoffice könnte den Immobilienmarkt dahingehend beeinflussen, dass die Nachfrage nach einem weiteren kleinen Raum für die Arbeit steigt. Diese Auswirkungen werden sich aber erst mit der Zeit zeigen.

Prognose: Fortgesetztes Wachstum trotz Corona

Die Corona-Krise ist nicht in eine Immobilienkrise umgeschlagen. Hier spielen verschiedene Faktoren eine Rolle. Die eigene Wohnimmobilie nimmt für zahlreiche Menschen während Corona einen noch höheren Stellenwert ein. Vor allem die geringen Zinsen sind für erschwingliche Wohnimmobilien verantwortlich.

Eine weitere Begünstigung dieses Trends ist auch in den Coronahilfen des Bundes zu suchen, durch welche Wohnungsmieter und Darlehensnehmer in der Lage waren, ihren monatlichen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Es ist davon auszugehen, dass die zu Beginn der Corona-Krise prophezeite Abschmelzung der Nachfrage auch weiterhin nicht eintreten wird.

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Gemäß dem Gewos-Institut aus Hamburg, das sich mit Forschung in den Bereichen Stadt, Region und Wohnen befasst, bleiben die Haupttreiber der hohen Nachfrage auch trotz Corona sehr wahrscheinlich unbeschädigt. Es steht zu erwarten, dass durch die aus demografischen Gründen hohe Nachfrage nach Wohnräumen, die Wohnimmobilienpreise nicht signifikant sinken werden.

Die Knappheit an Objekten und Bauland sorgt dafür, dass der Wohnraumbedarf steigt. Besonders in Innenstädten großer Städte werden die Preise weiter anziehen, da auch trotz erhöhtem Wohnungsneubau in Ballungsgebieten noch immer Wohnungsmangel herrscht.

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