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  • 03. November 2021

Auswirkungen des neuen Maklercourtagegesetzes

Am 23.12.2020 trat ein neues Gesetz zur Maklercourtage in Kraft. Was es damit auf sich hat, welche Änderungen wichtig sind und welche Auswirkungen Sie als Makler betreffen erfahren Sie im folgenden Artikel.


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Wer ist der Gewinner des neuen Maklercourtagegesetzes?

Das Ergebnis ist eher ernüchternd für die Immobilienprofis. Mit dem neuen Gesetz sollten die Immobilienkäufer letztlich entlastet werden. Das Ziel wurde nach Ansicht der Fachkreise verfehlt.

Dies geht sogar lt. Studien so weit, dass manche Maklerbüros sich gar im Zugzwang sehen und die Provisionen anpassen mussten. Die Auftragslage verringerte sich und der Verwaltungsaufwand vergrößerte sich.

Was tatsächlich nach der Einführung in 2021 geschah?

Schon nach einem halben Jahr war klar, dass das neue gesetzliche Regelwerk zulasten der Immobilienprofis geht. Gar 68 Prozent der Immobilienmakler Deutschlands sahen klar die vorgesehene Zielsetzung nicht erreicht. Die Studie erschien auf www.immowelt.de und beruft sich auf den Marktmonitor Immobilien, kurz MMI genannt.

Professor Stephan Kippes fasste die Ergebnisse seiner Recherche zusammen. Er lehrt an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt im baden-württembergischen Nürtingen-Geislingen.

Die Befragung der Immobilienmakler fand im Mai 2021 statt. 20 Prozent befanden das neue Maklercourtage für sich als teilweise erfolgreich. Weitere 12 Prozent sahen für die ersten fünf Monate des Jahres eher als erfolgreich.

Der Gesetzgeber verfolgte mit der neuen Gesetzgebung das Ziel, letztlich die Käufer von Immobilien finanziell zu entlasten. Denn in vielen Regionen war es üblich, dass die komplette Provision von den Käufern zu tragen war.

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Die Folgen in der Praxis

Ungefähr 50 % aller Makler mussten ihre Bürotätigkeit den neuen Gesetzgebungen anpassen.

Mit dem 23. Dezember 2020 war es so weit und das neue Maklercourtagegesetz trat in Kraft. Wer den Makler beauftragt, darf dann nur noch maximal 50 % der Kosten auf die weitere Vertragspartei übertragen.

Die Regel war in der Praxis eine 50 zu 50 Aufteilung der Courtage zwischen Verkäufer und Käufer. Dies traf vor allem kleinere Büros, welche letztlich in den Zugzwang kamen. Größere Maklerunternehmen kamen weniger in Bedrängnis.

Bald jeder zweite Makler verbuchte einen Rückgang seiner Verträge. Gar acht Prozent der Immobilienmakler sprachen von einem sehr starken Rückgang. Die Studienautoren sahen jedoch ebenso den gestiegenen Wettbewerbsdruck als Ursache. Größere Maklerunternehmen hingegen sahen die Gesamtsituation für sich positiver. Einzelunternehmer hingegen sprachen jedoch klar von Einbußen.

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Lösungsansätze aus Maklersicht

Aus der Studie ging hervor, dass so gut wie alle Makler eine Senkung der Grunderwerbssteuer befürworten. Jeder zweite Makler sprach sich deutlich gegen den gestiegenen Zeitaufwand aus. Denn die doppelte Rechnungsstellung bedeutet zwangsläufig einen erhöhten administrativen Mehraufwand.

Zudem wurde festgestellt, dass sogar 37 Prozent der befragten Makler feststellten, dass die Rechnungen deutlich später vollständig beglichen wurden. Fast alle 93 % der Befragte, sprachen sich für den Vorschlag einer Grunderwerbssteuersenkung aus.

Die Onlinebefragungen der Immowelt fanden zwischen dem 2. bis 12. Juli 2021 statt. Insgesamt wurden 434 Fragebögen erfasst.

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