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Warum Lage, Energie und auch Mieter zur Wertminderung beitragen können

Selbst wenn derzeit Traumpreise für Immobilien erzielt werden, gibt es immer wieder Faktoren, welche den Wert mindern können. Wer glaubt, dass er - weil zu Zeiten steigender Mieten und niedrigen Kreditzinsen - automatische Traumpreise für Wohnungen und Häuser erzielt, irrt.


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Es gibt mitunter einige Punkte, die dazu beitragen, dass die Wertminderung einer Immobilie dazu führt, dass am Ende tatsächlich zu einem Preis verkauft werden muss, der sogar unter der Schmerzgrenze liegt.

Doch was drückt den Verkaufspreis von Immobilien?

  • Ist es die Lage?
  • Sind es etwaige sanierungsbedürftige Räume,
  • schlechte Energiekennzahlen oder
  • mitunter auch andere Gründe, welche den Preis in den Keller treiben?

Die Wertminderung einer Immobilie ist von vielen Faktoren abhängig; oftmals spielen Aspekte eine Rolle, die zuvor gar nicht berücksichtigt oder beachtet wurden.

Auch können Punkte, die der Verkäufer positiv hervorhebt, in das Gegenteil gewandelt werden, sodass scheinbar preissteigernde Aspekte beim potentiellen Kunden wertmindernde Gründe darstellen.

Die Lage der Immobilie

Einerseits kommt es natürlich immer auf die Lage an. Wertmindernd wirken sich vor allem Hauptverkehrsstraßen aus.
Stark befahrene Routen sorgen dafür, dass der Preis der Immobilie fällt. Dies deshalb, da niemand gerne stundenlangen Autolärm hört oder im Sommer nur ungern das Fenster öffnet, weil zahlreiche Fahrzeuge über die Straße brettern.

Dann noch in der Nähe einer Krankenanstalt seine Immobilie zum Verkauf anbieten, wo potentielle Käufer mehrmals täglich Einsatzfahrzeuge mit Blaulicht und Folgetonhorn hören, die natürlich auch während den Nachstunden aktiv sind, kann der Traumpreis bereits schon in die Kategorie "Wunschdenken" verschoben werden.

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Natürlich sind Emissionsbelästigungen immer ein negativer Faktor. Auch wenn es Verkäufer gibt, welche Hauptverkehrsadern positiv bewerben, da der zukünftige Bewohner schnell in die Innenstadt gelangt und nicht "weg vom Schuss" ist, sucht der Großteil der Käufer doch eher eine Immobilie, die sich in einer ruhigen Lage befindet.

  • Auch Parkplatznot,
  • wenig Grünflächen,
  • hohe umliegende Gebäude oder
  • nicht in der Nähe befindliche Einkaufsmöglichkeiten - all das können wertmindernde Faktoren sein, die sich auf den Preis der Immobilie auswirken.

 

Baumängel als Wertminderungsfaktor Nummer 1


Wer durchatmet, da sich seine Immobilie in einer Top-Lage befindet, muss aber auch darauf achten, dass etwaige Mängel im Vorfeld behoben werden. Denn Mängel, ganz egal welcher Art, können den Preis der Immobilie in den Keller treiben.

Dies deshalb, da der vermeintliche Käufer schon etwaige Reparaturen und Sanierungen bei der Besichtigung erkennt, überschlagsmäßig die anfallenden Kosten zusammenrechnet und die notwendigen Erhaltungs- und Sanierungskosten vom Kaufpreis abzieht.

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Ob es

  • alte Fenster sind,
  • renovierungsbedürftige Dächer oder Dachschindel,
  • beschädigte Fassaden,
  • feuchte Kellerräume,
  • alte Möbel, die entsorgt werden müssen oder auch
  • veraltete Wasser- oder Stromleitungen;

wer die Sanierung bzw. Reparatur etwaiger Mängel nicht vor dem Verkauf selbst behebt, muss damit rechnen, dass er keinen Top-Preis für sein Immobilie erzielen kann. 

Vorsicht auch bei sichtbaren Funkmasten! Laut Umfrage einer Immobilien Betreuungsgesellschaft unter 600 Maklern kann, je nach Entfernung und Sichtbarkeit eine Wertminderung zwischen fünf bis 50 Prozent entstehen.

Es gibt aber auch Mängel, die in Wahrheit nur "Schönheitsfehler" darstellen.

Wer sich über

  • alte Armaturen,
  • Kratzer im Parkettboden oder über
  • nicht moderne Fliesen im Badezimmer beschwert

und dadurch eine Preisminderung erzielen möchte, kann durchaus in Kenntnis gesetzt werden, dass es keine Mängel im klassischen Sinn, sondern tatsächlich nur subjektive "Schönheitsmängel" sind, die keine tatsächliche Auswirkungen auf den Wert der Immobilie haben.

Auch wenn Verkäufer darauf achten müssen, ihre potentiellen Kunden bzw. Käufer nicht zu verärgern, müssen jene auch irgendwann den Schlussstrich ziehen, sodass nicht am Ende noch die Fassadenfarbe ein Grund einer Preisminderung darstellt.

Die Energie als neues Thema

Vor Jahren spielte das Thema Energie noch keine wesentliche Bedeutung; heute hat die Energie aber einen enorm hohen Stellenwert eingenommen. Jeder möchte Kosten sparen, die neuesten Heizmöglichkeiten genießen oder auch ein gedämmtes Haus erwerben.

  • Wärmedämmungen,
  • Solaranlagen,
  • Erdwärme - wer eine Immobilie verkauft, die weder gedämmt ist, noch mit neuesten Heizungsanlagen betrieben wird, muss auch hier mit enormen Abstrichen rechnen. 

Vor allem ältere Häuser, die oftmals nur dann gefördert werden können, wenn etwaige Umbauten in Richtung Energie und Wärmedämmung vorgenommen wurden, sind daher im Regelfall unter ihrem Wert zu verkaufen.

Zu beachten ist, dass aber nicht nur moderne Heizanlagen oder alternative Energielieferanten automatisch den Preis nach oben treiben; wertmindernd können die neuen Energielieferanten auch dann sein, wenn diese bereits veraltet oder gar beschädigt sind.

Wenn der Mieter zur Wertminderung wird

Auch die Vermietung der Immobilie kann dafür sorgen, dass der Wert der Immobilie deutlich gemindert wird. Natürlich wird, wenn die Immobilie erworben wird, das Mietverhältnis mit dem Mieter bzw. den Mietern fortgesetzt.

Doch vor allem

  • lebenslange Wohnrechte

können dafür sorgen, dass die Immobilie deutlich an Wert verliert. Zu beachten ist, dass viele potentielle Käufer aber auch gerne Objekte erwerben, in denen Mieter beheimatet sind, welche seit Jahren rechtzeitig ihre Miete bezahlen.

Auch wenn

  • vermietete Objekte

tatsächlich immer wieder eine Wertminderung bedeuten, wurden aber auch Verhandlungen dokumentiert, bei denen die Thematik der Mieter nicht zur Sprache kam und sich daher auch nicht auf den Preis bzw. Wert der Immobilie auswirkte. 


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Wenn Belastungen den Verkaufspreis drücken

Belastungen sind, neben Mängeln, ein ausschlaggebender Faktor, der den Preis einer Immobilie drücken kann. Denn ruhende Belastungen wirken sich sehr wohl auf den Verkaufserlös aus. Dies vor allem deshalb, da der Käufer die Belastungen übernimmt und somit kein lastenfreies Objekt erwirbt.

Mit dem Kauf übernimmt der Käufer automatisch die noch offenen Forderungen - zu denselben Bedingungen, zu denen der Verkäufer damals etwaige Belastungen aufgenommen hat.

Damit dieser wertmindernde Faktor aber keine tatsächliche Rolle spielen kann, sollte der Verkäufer im Vorfeld noch bestehende Kredite ablösen. Natürlich muss der Verkäufer etwaige finanzielle Belastungen der Vorfälligkeitsentschädigung berücksichtigen und diese gegebenenfalls auch auf den Kaufpreis der Immobilie aufschlagen.

Was drückt den Verkaufspreis von Immobilien - ein Fazit

Fast alle Faktoren, die sich wertmindernd auf eine Immobilie auswirken können, genießen aber gleichzeitig den Vorteil, dass sie auch den Preis einer Immobilie nach oben treiben können.

Am Ende kommt es immer auf den Käufer und seine Vorstellungen an. Wer eine Immobilie in einer ruhigen Lage sucht, wird mit einem Objekt an einer Hauptverkehrsroute keine Freude haben. Sucht aber jemand ein Objekt, welches problemlos mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht werden kann, inmitten des alltäglichen Geschehens ist und man binnen wenigen Minuten in der Innenstadt ist, wird mit einer ruhigen Top-Lage, wie diese gerne bezeichnet werden, unglücklich sein.


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