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Wie werde ich Immobilienmakler?

Der Beruf des Immobilienmaklers gilt einerseits perfekt für Quereinsteiger, andererseits sollte man diese interessante Tätigkeit nicht unterschätzen.


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Empfehlenswert ist es natürlich den Beruf von Beginn an zu lernen, um den Anforderungen im Job gerecht zu werden. Doch was genau sind diese Anforderungen? Sind für den Erfolg im Job spezielle Qualifikationen erforderlich?

Wie sieht es mit den Einstiegschancen auf dem Arbeitsmarkt aus? Benötigt man offizielle Anerkennungen für die Tätigkeit als Immobilienmakler? Mit welchen Gehaltsvorstellungen kann man als Immobilienmakler rechnen?

Viele Fragen die sich für Quereinsteiger, aber auch junge Menschen auf der Suche nach einem Ausbildungsberuf, stellt. Diese sollten vor Beginn einer Ausbildung oder Tätigkeit dringend Antwort finden, damit Sie gut vorbereitet sind und ein erfolgreicher Immobilienmakler werden können.

Die Immobilienbranche

Wer sich für den Weg entschieden hat Immobilienmakler zu werden, sollte sich vorab über dieses höchst interessante Berufsfeld informieren. Wie in anderen freiberuflichen Tätigkeiten auch, bietet gutes Wissen einen Vorteil gegenüber ihren Konkurrenten.

Sie sollten sich bewusst sein, dass Sie mit Ihrem Wissen, den Lebensunterhalt verdienen.

Die Arbeit in der Immobilienbranche ist ein hart umkämpftes Geschäft, in dem es darum geht, den Kunden zufrieden zu stellen. Sie knüpfen Kontakte, beraten Ihre Kunden, und beantworten alle Fragen zu den verschiedenen Themen rund um Wohnung, Haus oder Grundstück.

In Ihrer Arbeit werden Sie sicher auch einmal mit rechtlichen Anliegen oder Fragen konfrontiert, bei denen Grundwissen über Verträge und Gesetze eine gute Voraussetzung bilden sollten. Dieses Berufsfeld ist wahrlich komplex, manchmal wie ein Haifischbecken, aber dennoch höchst interessant. Langeweile kommt hier nicht so schnell auf.

Gewerbeschein und Qualifikationen

Wer Immobilienmakler werden möchte benötigt eine große Portion Motivation und Eigeninitiative. Für bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt ist eine gute Qualifizierung die Grundvoraussetzung. Damit ebnen Sie sich den Weg für eine gute Karriere.

Für eine selbstständige Tätigkeit benötigen Sie einen Gewerbeschein. Mit diesem erhalten Sie die Berufserlaubnis nach §34 der Gewerbeordnung. Diese Erlaubnis kostet zwischen 300 bis 2000 Euro. Der Preis hängt dabei von den Bereichen ab, für die man die Erlaubnis benötigt. 

Als Quereinsteiger können Sie sich selbstständig entsprechend ausbilden. Fachbücher, Informationsblätter (z. B. von der IHK) oder Internetseiten können Ihnen dabei wichtige Informationen liefern. Wer mit Eigeninitiative lernt, sollte die erforderliche Disziplin nicht unterschätzen. Eine konkrete Zielsetzung kann dabei von großer Hilfe sein.

Des Weiteren bieten Privatschulen sowie die Deutsche oder Europäische Immobilienakademie spezielle Lernkurse an. Nutzen Sie bei der selbstständigen Ausbildung alle Gelegenheiten, die sich Ihnen anbieten.

Praxiserfahrungen sammeln und Wissen erweitern

Neben der theoretischen Ausbildung sollten die Praxiserfahrungen nicht zur kurz kommen. Denn hier beginnt der Kern dieser Tätigkeit. Entwickeln Sie Verkaufsstrategien und Ihre individuelle Persönlichkeit. Charme, Stil und etwas Schlagfertigkeit fordern Ihre ganze Aufmerksamkeit. Arbeiten Sie an Ihrem Auftreten gegenüber Kunden und entwickeln Sie ein Gespür für deren Wünsche und Anforderungen. Lernen Sie Gespräche mit Kunden zu führen und denken Sie auch einmal über Servicequalität nach.

Für das Sammeln von Praxiserfahrung gibt es einige Möglichkeiten. Lernen Sie von anderen Maklern oder Sie holen sich Tipps bei netten Kollegen, bei denen Sie gerne nachfragen dürfen. Kennen Sie einen befreundeten Kollegen? Vielleicht bietet sich die Möglichkeit für ein Praktikum? In Kundengesprächen können Sie die richtige Gesprächsführung erlernen und nützliche Hinweise zur Korrektur erhalten. Lernen Sie anhand Ihrer Arbeit, es wird immer wieder neue interessante Informationen geben.

Ausbildung zum Immobilienkaufmann bzw. Immobilienkauffrau

Für junge Menschen bzw. Personen die ihre Karriere nicht als Quereinsteiger starten möchten, besteht die Möglichkeit, eine Ausbildung als Immobilienkaufmann bzw. Immobilienkauffrau zu absolvieren. Wer mit einer Ausbildung den Weg seiner Karriere ebnet, kann sich konkret spezialisieren. In der Regel dauert diese Ausbildung 3 Jahre und gilt als anerkannter Ausbildungsberuf.

Während der Ausbildung kann sich ein Auszubildender frei weiterbilden und die Richtung der Spezialisierungen wählen. Es stehen viele verschiedene Richtungen offen, die eine gute Karriere in der Immobilienbranche möglich machen. Nach absolvieren der ersten beiden Ausbildungsjahre kann man ein Wahlpflichtfach (Immobilienvermittlung) belegen.

Zusatzqualifikation Immobilienfachwirt

Des Weiteren kann nach erfolgreicher Beendigung der Ausbildung eine weitere Prüfung abgelegt werden, für die Fachrichtung Immobilienfachwirt. Diese zusätzliche Qualifikation kann auch neben der Ausübung einer Tätigkeit absolviert werden und verschafft in der Immobilienbranche einige Vorteile. Der Abschluss wird von der Industrie- und Handelskammer (IHK) anerkannt. Für Nichtabsolventen einer kaufmännischen Ausbildung in der Immobilienbranche, kann die Zulassung nach fünfjähriger Berufserfahrung, ebenfalls ausgestellt werden.

Ausbildung oder Eigenstudium?

Die Frage stellt sich, lohnt sich eine dreijährige Berufsausbildung auch wirklich mehr? Vorteile bietet sie auf jeden Fall einige. Beim Berufseinstieg können in jedem Fall höhere Gehälter erwartet werden. Außerdem wird für die Anstellung in Maklerbüros oder Agenturen, meist der offizielle IHK-Abschluss gefordert. Dennoch sollte man von einer Ausbildung nicht zu viel erwarten, da die konkreten Lernprozesse erst mit dem Sammeln von Erfahrungen beginnen.

Dennoch fordert der Immobilienverband bereits seit längerer Zeit einen sogenannten Sachkunde-Nachweis für Verwalter und Makler. Innerhalb der letzten Jahre nahm der Berufszweig an Umfang zu, sodass fachliche Kenntnisse und Kompetenzen zwingend erforderlich sind. Ein Immobilienmakler arbeitet mit sehr hohen Vermögenswerten, bei denen es oft um die Existenz der Kunden geht. Es wäre unverantwortlich, diese Kaufabwicklungen jemanden zu überlassen, der über keinerlei Branchenkenntnisse verfügt.

Zusammen mit einer Sachkunde-Prüfung könnte ein Immobilienmakler nachweisen, dass er über diese speziellen Branchenkenntnisse verfügt und fähig ist, diesem Beruf nachzugehen. Eine Ausbildung zum Immobilienkaufmann bzw. Immobilienkauffrau, kann diese Fähigkeiten und Kompetenzen den Auszubildenden mit auf den Weg geben und als offizieller Sachkunde-Nachweis dienen.

Wer nicht über eine Ausbildung verfügt, sollte jede Gelegenheit nutzen, die notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten zu erlernen und sich stetig weiterbilden. Fernkurse, Seminare oder ein Präsenzstudium (z. B. über die IHK) bieten hier verschiedene Möglichkeiten. Hier kann vorhandenes Wissen vertieft und neue Kenntnisse dazugewonnen werden.

Arbeitsmarktsituation und Berufschancen

Die Nachfrage nach Immobilienmaklern ist auf dem Arbeitsmarkt stetig vorhanden. Heutzutage sind die Leute ständig auf der Suche nach Wohnungen, Grundstücken oder Häusern. Auch Eigentümer geben die schwierige Suche nach einem passenden Käufer oder Mieter für ihre Immobilien, gerne an einen fachkundigen Makler ab. 

In einigen Regionen gibt es schon viele ansässige Immobilienmakler, daher sollte man sich genau überlegen, ob man sich gegenüber der Konkurrenz durchsetzen kann. 

Immer mehr Menschen interessieren sich für die Tätigkeit als Immobilienmakler. Berufsabsolventen der verschiedensten Fachrichtungen, interessieren sich immer mehr für Alternativen im Job. Sogar Absolventen von Studiengängen zählen zu der großen Menge an Quereinsteigern. Ein akademischer Hintergrund kann in der Immobilienbranche einige Vorteile mit sich bringen. Beispielsweise juristische, wirtschaftliche oder psychologische Studiengänge, bringen den Absolventen genügend Kenntnisse mit, die in der Tätigkeit als Makler von Nutzen sind.

Dennoch ist ein Studium keine Garantie für den beruflichen Erfolg als Makler und liefert auch nur selten die praktischen Fähigkeiten. Die Voraussetzungen für diesen Beruf unterliegt keinen Regelungen und kann daher von jedem ausgeführt werden. Dennoch sind Abitur, die mittlere Reife oder eine abgeschlossene Berufsausbildung, als höchste Bildungsabschlüsse von Vorteil.

Wer sich um die notwendigen Voraussetzungen gekümmert hat (z. B. Gewerbeschein), kann sich als Makler selbstständig machen. Die Berufsausbildung zum Immobilienkaufmann bzw. Immobilienkauffrau ist, für eine Ausübung der Tätigkeit, nicht zwingend erforderlich. Dennoch sollten gewisse Grundkenntnisse in der Immobilienbranche, korrektes Auftreten sowie eine interessante Gesprächsführung mit Kunden, weitere Voraussetzungen bilden. Wie diese Kenntnisse und Fähigkeiten erworben werden, spielt dabei nur eine Nebenrolle. Ob mit offizieller Berufsausbildung oder Crashkurs, wer die Tätigkeit als Makler beherrscht, dem stehen alle Türen der Branche offen. Am wichtigsten sind Motivation, Eigeninitiative und ein kleines Stück Talent.

Kompetenzen, Persönlichkeitsstruktur und Spezialisierungen

Die Immobilienbranche birgt einen ständigen Wettbewerbskampf unter den Konkurrenten. Wer sich nicht von der Masse abhebt, spielt dabei mit schlechten Karten. Stetige Weiterbildung und Qualifikation ist eine Grundvoraussetzung für den Erfolg im Beruf. Diese sind nicht zwingend erforderlich, entwickeln aber Ihr Geschäft in die positive Richtung.

Mit bestimmten Zusatzleistungen oder -qualifikationen, können Sie sich leichter von ihrer Konkurrenz abheben. Entwickeln Sie Ihr eigenes Profil und arbeiten Sie an Ihren Kompetenzen.

Einige Charaktereigenschaften sollten für den Beruf des Immobilienmaklers vorhanden sein:

  • Freundlichkeit
  • Professionalität
  • Genauigkeit
  • gepflegtes Äußeres
  • korrektes Auftreten
  • Ehrlichkeit
  • Zuverlässigkeit
  • Pünktlichkeit
  • Lernbereitschaft


Eine Spezialisierung auf einen bestimmten Bereich (z. B. Altbauten) ist ebenfalls von großem Nutzen.

Statt sich auf die große Masse an Kunden vorzubereiten, arbeiten Sie hier mit einem kleineren Kundenkreis, deren Vorlieben in dieselbe Richtung gehen. Nutzen Sie die Möglichkeit der Weiterbildung und vertiefen Ihr Wissen in diesem Bereich. Gerade bei Altbauhäusern oder -wohnungen, bietet es sich an, Seminare im Bereich Baudenkmäler, Kunstgeschichte oder Architektur zu belegen.

Der Kunde wird schnell bemerken, dass Sie über ein umfangreiches Wissen verfügen, sich für den Bereich persönlich interessieren und nicht nur schnell Geld verdienen möchten.

Ebenfalls von Nutzen sind berufliche Grundkenntnisse (durch vorherige Berufsausbildungen oder Studium) und Weiterbildungen im Bereich Sachverständigkeit, Elektrotechnik oder Energietechnik. Wer den Kunden gegenüber den Zustand der Haustechnik richtig einschätzen kann, profitiert eventuell auch mit zusätzlichen Einnahmen. Solche Ergänzungen können Ihr Maklergeschäft schnell nach ganz oben bringen. Lernen Sie Ihre Fachkenntnisse effizient zu nutzen und Ihr Fachwissen in der Immobilienbranche systematisch zu ergänzen.

Verkaufen lernen

Die wichtigste Fähigkeit für einen Immobilienmakler ist erfolgreich verkaufen. Diese wird häufig unterschätzt, da viele glauben, Erfolg hängt einzig vom Talent ab. Nur wer diese Fähigkeit erwirbt, ausbaut und richtig anwendet, profitiert von einem langfristigen Erfolg. Im Immobiliengeschäft bedeutet verkaufen nicht den Kunden zu überreden, sondern viel mehr bei Entscheidungen zu helfen. Die persönlichen Vorlieben und Wünsche der Kunden spielen dabei natürlich eine wichtige Rolle. Immobilienmakler leben von Folgeaufträgen und Empfehlungen Ihrer Kunden. Zufriedene Kunden tragen einen großen Teil Ihres Erfolgs bei.

Werfen Sie einen kurzen Blick auf andere Verkaufsbranchen und Sie werden feststellen, dass Erfolg nicht nur von guten Produkten oder außergewöhnlicher Leistung abhängt, sondern vielmehr vom Verkaufstalent der vielen Verkäufer. Im Gegensatz dazu, besitzen viele Freiberufler oder Selbstständige nur einen geringen wirtschaftlichen Erfolg. Hier mangelt es nicht an Fachwissen oder einwandfreien Kenntnissen, sondern am geringen Verkaufstalent. Viele Eigenständige sind auch der Ansicht, dass die Kunden den Weg zu ihnen alleine finden.

Wer als Immobilienmakler erfolgreich sein möchte, sollte ein besonderes Augenmerk auf die persönliche Verkaufsleistung legen und stetig daran arbeiten, sich zu einem guten Verkäufer zu entwickeln.

Doch was macht einen guten Verkäufer aus? Wie kann man sich als Immobilienmakler in die richtige Verkaufsrichtung entwickeln?

Wichtig ist es, verschiedene Fähigkeiten mit der eigenen Persönlichkeitsstruktur zu kombinieren. Als guter Verkäufer müssen Sie sich ständig an neue Kunden anpassen und diese, durch korrektes sowie sympathisches Auftreten, für sich gewinnen. Sie müssen in der Lage sein, sich in Ihre Kunden hineinzuversetzen, gut zuzuhören und natürlich auf die persönlichen Vorlieben und Wünsche Ihrer Kunden eingehen. Von Vorteil sind ein gutes Selbstbewusstsein und ausreichend Toleranz. Lernen Sie damit umzugehen, dass Ihr Selbstwertgefühl auch einmal angegriffen werden kann. Nur so können Sie sich in der Verkaufsbranche und auf dem Immobilienmarkt etablieren.
Die Eigenschaften und Fähigkeiten im Verkauf, lassen sich nicht in dem theoretischen Teil einer Ausbildung erlernen. Ihre Persönlichkeitsmerkmale und Verkaufsstrategien entwickeln sich nur zusammen mit der Praxiserfahrung. Dennoch ist es für einen guten Verkäufer wichtig, über gutes Fachwissen und einwandfreie Beratungskompetenz zu verfügen.

Ihre Firma ist Ihr Aushängeschild

Für einen professionellen Auftritt ist es wichtig, mit einem einprägsamen Firmennamen, einem attraktiven Logo und ansprechenden Visitenkarten, für Aufmerksamkeit zu sorgen. So werden Sie schnell zum Ansprechpartner der Immobilienbranche in Ihrem Stadtteil oder Viertel. Auch informative Flyer und ein präsenter Internetauftritt mit Immobilienangeboten, locken Ihre Kunden an. Das wichtigste ist jedoch, dass Sie das Gespräch zu potentiellen Kunden suchen. Mit diesen einfachen Dingen steigen Ihre Chancen, für einen professionellen Auftritt und rege Kundschaft.

Worauf Kunden bei der Wahl des Immobilienmaklers Wert legen

Es gibt viele verschieden Punkte, auf die Kunden bei der Auswahl des Immobilienmaklers Wert legen. Auf diese sollte jeder Immobilienmakler ein besonderes Augenmerk legen. Die wichtigsten sind hier kurz zusammengefasst.

Branchen- und Marktkenntnis

Ein professioneller Makler sollte seinen Markt genau kennen. Er informiert seine Kunden über Mieten, Preise, die Marktentwicklung sowie Angebot und Nachfrage. Bereits im Vorfeld sollte er mit guten Kenntnissen über die Immobilie zur Verfügung stehen. Es findet eine transparente Betreuung statt. Alle notwendigen Dokumente für den Verkauf sollten zur Verfügung stehen.

Qualifikationen

Neben einem Berufsabschluss als Immobilienkaufmann bzw. Immobilienkauffrau, Kaufmann oder Kauffrau der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft sowie Betriebswirt im Grundstücks- und Wohnungswesen, ist der Nachweis über die Mitgliedschaft in einem Berufsverband (z. B. der Immobilienverband IVD), ein ausreichender Qualitätsnachweis für einen Makler. Dieser Berufsverband (IVD) verpflichtet die Mitglieder zu regelmäßigen Seminaren und Schulungen, um das Wissen rund um Immobilien, stetig zu erweitern. Außerdem gibt es eine umfangreiche Aufnahmeprüfung, bei der das Wissen der Makler geprüft wird. 
Ein professioneller Makler sollte außerdem bereitwillig Auskunft über seine Aus- und Weiterbildungen geben.

Spezialisierungen

Viele Kunden achten bei der Auswahl des Immobilienmaklers auf die jeweiligen Spezialisierungen. Gerade in Großstädten ist es von Nutzen, dass ein Makler sich auf bestimmte Gebiete spezialisiert hat. In den ländlichen Gegenden ist dieser Aspekt weniger von Nutzen. Dennoch verweisen selbst die Berufsverbände auf Experten und raten von Maklern ohne Spezialisierung ab.

Kompetenzen und Referenzen

Eine umfangreiche Ausbildung und mehrjährige Berufserfahrung machen einen guten Immobilienmakler aus. Je professioneller der Makler arbeitet, desto zufriedener sind die Kunden und desto besser fallen die Referenzen aus.

Transparentes Leistungsspektrum

Ein professioneller Makler legt seine Leistungen transparent dar und informiert über das Honorar des jeweiligen Aufwands. Kompetente Beratungsleistungen spielen dabei eine wichtige Rolle.

Schriftliche Vereinbarungen und Provision

Kunden legen sehr viel Wert darauf, dass Vereinbarungen sowie die Provision, schriftlich festgehalten werden. Diese Vereinbarungen zwischen Kunde und Immobilienmakler sollten neben den Dienstleistungen auch Vertragslaufzeiten sowie Möglichkeiten der Vertragsauflösung beinhalten. Die Provision hängt vom Erfolg ab, es wird nur bei erfolgreicher Vermittlung einer Immobilie gezahlt.

Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung

Eine sogenannte Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung sollte jeder professionelle Immobilienmakler abgeschlossen haben. Selbst der beste Makler kann Fehler begehen. Die finanziellen Folgen können dann ein schädigendes Ausmaß haben. Somit ist nicht nur der Makler abgesichert, sondern auch der Kunde vor einem möglichen Schaden aufgrund von Pannen oder Irrtümern.

Individuelle Beratung - Der Makler als Vertrauensperson

Ein professioneller Immobilienmakler sollte intensiv mit seinen Kunden über dessen persönliche Vorlieben und Wünsche sprechen. Kunden besitzen auch ein reges Interesse an der wirtschaftlichen Situation sowie der Marktlage. Einwände des Kunden sind stets ernst zu nehmen. Ein guter Makler warnt seine Kunden vor Risiken und verlangt in keinem Fall Vorauszahlungen. Die Vorgehensweise des Verkaufs sowie die Aktivitäten sollten bis in das kleinste Detail geplant sein. Er sollte seine Aufgabe ernst nehmen und über den Aufwand informieren.

Verkaufspreise richtig taxieren

Jede Immobilie ist einmalig und daher nur schwer in ihrem Wert festzulegen. Lage, Gebäudezustand, Baujahr und Sanierungsstatus fließen in der Wertermittlung ein. Für diese Ermittlung sollte sich der Makler genügend Zeit lassen.

Intensive Beratung

Ein Makler sollte sich für die Beratung und die Anliegen seiner Kunden genügend Zeit nehmen. Ein Vertragsabschluss unter Zeitdruck erreicht meist keinen Erfolg. Der Kunde sollte zudem die Möglichkeit haben, eine Prüfung des Angebots vorzunehmen. Gegen die Einbeziehung von Sachverständigen oder einem Rechtsanwalt, sollte ein professioneller Makler nichts einzuwenden haben.

Hilfreiche Informationen für angehende Immobilienmakler

Natürlich sind auch weitere hilfreiche Informationen wichtig, für den Erfolg als Immobilienmakler. Die wichtigste Voraussetzung ist ein hohes Interesse an dem Beruf selbst. Wer sich fragt, wie man zu einem erfolgreichen Immobilienmakler wird, ist auf einem guten Weg. Wenn auch Sie dazugehören, sollten Sie über folgendes Wissen verfügen und Ihren Kunden jede Frage aus diesen Bereichen, beantworten können.

Grundlegendes Wissen im Marketingbereich

Als Immobilienmakler sollten Sie im Marketingbereich über grundlegendes Wissen verfügen. Somit erhöhen Sie die Chancen, den passenden Mieter oder Käufer für die individuellen Immobilien zu finden. Denn Marketing ist mehr als nur Werbung. 

Analyse des Standorts von Immobilien

Eine Standortanalyse spielt eine sehr wichtige Rolle beim Verkauf von Immobilien. So können Sie die Immobilie richtig anpreisen. Gerade beim Verkauf von gewerblichen Immobilien, führt dieser Aspekt zum entscheidenden Vorteil. Fragen bezüglich Service Anbietern oder Anbindung zum öffentlichen Verkehrssystem, sollten Sie Ihren Kunden beantworten können.

Preisermittlung und Preisgestaltung

Wenn Sie wissen wie die Preisgestaltung und Preisermittlung bei Immobilien aussieht, müssen Sie sich nicht auf Drittanbieter verlassen und besitzen einen guten Vorteil gegenüber Ihrer Konkurrenz.

Rechtliche Aspekte

Auch im Vertragsrecht sollte sich ein professioneller Immobilienmakler genügend auskennen. Mit grundlegendem Wissen in rechtlichen Aspekten können mögliche Fehler oder Schwierigkeiten, rechtzeitig erkannt und abgeändert werden, bevor es zum Vertragsschluss kommt. 

Baurecht und Architektenrecht

Falls Sie sich dazu entscheiden, sich auch mit dem Bau von Immobilien zu beschäftigen, sollten Sie über gute Wissensgrundlagen im Baurecht und sich über das Architektenrecht informieren.

Betriebskostenabrechnungen

Konzentrieren Sie sich in Ihrer Arbeit auf die Vermietung von Immobilien, sollten Sie sich mit dieser kleinen Nebensache, ausreichend beschäftigen. Bei Betriebskostenabrechnungen schleichen sich gerne Fehler ein, die bei den Kunden für Verwirrung sorgen können und Fragen aufwerfen. Gerade wenn es darum geht, wer welche Kosten übernimmt. Kostenübernahmen sollten immer schriftlich festgehalten werden.

Mieterrecht

Ebenfalls wichtig bei der Vermietung von Immobilien, ist das sogenannte Mieterrecht. Auch hier sollte sich vorab ausreichend informiert werden, um mögliche Fragen der Kunden, bezüglich Miete und Mietvertrag, genau beantworten zu können. Außerdem können dadurch Probleme zwischen Mieter und Vermieter vermieden werden. Natürlich gewinnen Sie mit diesem Wissen auch das Vertrauen Ihrer neuen Kunden.

Innenraumgestaltung und Design

Eine Immobilie sollte immer attraktiv aussehen und mit einer ansprechenden Innenraumgestaltung die potentiellen Käufer oder Mieter überzeugen. Ein Makler, der sich neben seiner Tätigkeit als Verkäufer und Vermittler auch mit der Innenraumgestaltung sowie Design- und Dekorationsfragen auskennt, ist heutzutage sehr viel wert. Mit dieser Fähigkeit kann sich der Makler entsprechend auf die Besichtigungen vorbereiten und auf die Wünsche und Vorlieben der Kunden besser eingehen. Viele Kunden erfreuen sich auch bei Besichtigungen, über Gestaltungsvorschläge für Innen- und Außenbereiche.

Die Entscheidung ist gefallen - der erfolgreiche Weg zum Immobilienmakler

Wer über ein fundiertes Makler-Fachwissen verfügt, Qualifikationen eine sympathische Persönlichkeitsstruktur und ein gewisses Verkaufstalent besitzt, kann in diesem Beruf sehr viel erreichen. Dennoch fängt ein Immobilienmakler immer wieder bei null an und kann sich auf seinem Erfolg nicht immer ausruhen. Unsicherheiten sollten hier fehl am Platze sein. Wer diesen Beruf jedoch gewählt hat, genießt ein großes Maß an Freiheit und Spielraum für persönliche Entfaltung, zusammen mit einem attraktiven Einkommen.

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