Die „Silver Ager“ bewegen den Markt: Neue Dynamik für Immobilien
Der Immobilienmarkt steht vor einer leisen, aber tiefgreifenden Verschiebung: Ein großer Teil des Wohnbestands liegt in den Händen der geburtenstarken Jahrgänge – und genau dieser beginnt sich nun zu bewegen. Durch Verkauf, altersbedingte Veränderungen oder Vererbung gelangen zunehmend Immobilien auf den Markt.
Was sich gerade verändert – und warum das relevant ist
Diese Entwicklung passiert nicht über Nacht – sondern schleichend. Genau das macht sie so relevant: Der Markt verändert sich dauerhaft, nicht kurzfristig. Für Eigentümer, Erben und Makler entsteht dadurch ein neues Umfeld, in dem Entscheidungen deutlich stärker durchdacht werden müssen.
Das betrifft nicht nur den Markt insgesamt, sondern ganz konkret zwei Gruppen: Eigentümer (und Erben) sowie Immobilienmakler.
Eigentümer und Erben: Mehr Möglichkeiten – aber auch mehr Konkurrenz
Wer eine Immobilie besitzt oder übernimmt, steht plötzlich vor einer neuen Situation: Mehr vergleichbare Objekte kommen auf den Markt, Käufer können stärker auswählen, Preise werden sensibler.
Gleichzeitig entsteht aber auch eine Chance: Gerade bei vermieteten Immobilien lassen sich wirtschaftliche Potenziale aktiv heben – wenn man sie erkennt und nutzt.
Ein zentraler Punkt ist dabei die steuerliche Optimierung, insbesondere über die Absetzung für Abnutzung (AfA).
Makler: Mehr Objekte reichen nicht – die Vermarktung entscheidet
Für Immobilienmakler bedeutet die Entwicklung nicht nur mehr Objekte – sondern vor allem mehr Wettbewerb.
Käufer vergleichen genauer, rechnen intensiver und hinterfragen Angebote deutlich stärker. Standard-Exposés reichen dafür immer seltener aus.
Der Unterschied entsteht dort, wo wirtschaftliche Vorteile klar kommuniziert werden:
- Steuervorteile sichtbar machen
- AfA-Potenziale verständlich erklären
- Käufern konkrete Zahlen liefern
Makler, die diese Punkte aktiv nutzen, positionieren sich klar stärker im Wettbewerb – und erhöhen spürbar ihre Abschlusswahrscheinlichkeit.
AfA: Der größte Hebel, den kaum jemand nutzt
Gerade ältere Immobilien – also genau die Objekte, die jetzt vermehrt durch Verkauf oder Erbschaft in den Markt kommen – bieten häufig ungenutztes Potenzial. Viele dieser Immobilien werden übernommen oder veräußert, ohne dass die steuerlichen Möglichkeiten überhaupt geprüft werden.
Sowohl für Eigentümer als auch für Makler gilt: Die wirtschaftliche Qualität einer Immobilie entscheidet zunehmend über ihren Erfolg am Markt.
Entscheidend ist dabei nicht der pauschale Standardwert, sondern die tatsächliche Restnutzungsdauer der Immobilie. Genau hier lässt sich in vielen Fällen eine deutlich höhere Abschreibung ansetzen – mit spürbaren Auswirkungen auf die Rendite.
Die Grundlage dafür ist eine realistische Bewertung der Restnutzungsdauer:
Mehr zur Restnutzungsdauer und AfA erfahren
Höhere Abschreibung
Oft deutlich über Standardwerten möglich.
Mehr Liquidität
Direkt spürbare steuerliche Entlastung.
Stärkeres Verkaufsargument
Für Makler ein klarer Vorteil in der Vermarktung.
Bessere Rendite
Gerade bei Kapitalanlagen entscheidend.
Viele lassen dieses Potenzial ungenutzt – und verschenken damit jedes Jahr Geld oder Verkaufschancen.
Fazit: Die Boomer-Flut ist Chance und Wettbewerbsvorteil zugleich
Die steigende Zahl an Immobilien aus der älteren Generation wird den Markt nachhaltig verändern. Mehr Angebot bedeutet mehr Wettbewerb – aber auch mehr Möglichkeiten.
Wer diese Entwicklung versteht, kann sie gezielt für sich nutzen: Eigentümer sichern ihre Rendite – und Immobilienmakler schaffen sich einen klaren Vorteil in der Vermarktung.
Die AfA ist dabei kein Detail, sondern ein entscheidender Hebel. Wer sie aktiv einsetzt, hebt sich im Markt sichtbar ab.
Häufige Fragen
Was bedeutet die Boomer-Immobilien-Flut?
Die Boomer-Immobilien-Flut beschreibt die zunehmende Anzahl von Immobilien, die durch Verkauf oder Erbschaft auf den Markt kommen.
Welche Chancen ergeben sich für Makler?
Makler können durch bessere Beratung und zusätzliche Argumente wie AfA und Renditeoptimierung ihre Abschlussquote erhöhen.
Lohnt sich eine AfA auch bei geerbten Immobilien?
Ja, insbesondere bei vermieteten Immobilien lassen sich oft erhebliche steuerliche Vorteile erzielen.


