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Von der Besichtigung bis zum Verkauf einer Immobilie - welche Zeitspanne ist realistisch?

Wer seine Immobilie verkaufen möchte, wird sich vorweg die Frage stellen, mit welcher Zeitspanne man rechnen muss.


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Wer sich für den Verkauf seiner Immobilie entscheidet, sollte daher Regeln berücksichtigen. Wichtig ist das Vermeiden von Fehlern; jene können den Verkaufsprozess in die Länge ziehen und mitunter auch Geld kosten. 

Oftmals spielen aber auch nicht zu beeinflussende Faktoren - etwa die Lage des Objekts - eine wesentliche Rolle, welche sich positiv oder negativ auf die Verkaufsdauer auswirken können. Welche Tipps und Tricks sollten angewendet werden? Kann man die Verkaufsdauer beeinflussen?

Wer sein Objekt verkaufen möchte, muss Geduld aufbringen

Am Käufermarkt ist die Vermarktungsdauer kürzer als am Verkäufermarkt. Eine Regel, die aber nicht besagt, mit welcher Zeitspanne zu rechnen ist, wenn das Objekt verkauft werden soll. Natürlich stellen sich nicht nur private Verkäufer diese Frage. Auch wenn ein Immobilienmakler beauftragt wird, ist eine der ersten Fragen, wann wohl damit zu rechnen ist, das Haus endgültig verkauft zu haben. Zwecks Dauer eines Immobilienverkaufs: richtige Antworten gibt es nicht.

Die Dauer des Verkaufs der Immobilie hängt von zahlreichen Faktoren ab. Zu beachten ist, dass alle Schritte, welche die nächste Runde beim Immobilienverkauf einläuten, mehrere Wochen in Anspruch nehmen können. Wer daher seine Immobilie - ob als Privatperson oder über einen Makler- verkaufen möchte, muss sich daher in Geduld üben.

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Die Dauer eines Immobilienverkaufs

Die durchschnittliche Dauer - von der ersten Aufnahme bis zum Eintrag ins Grundbuch - liegt zwischen sechs und neun Monaten.

Befindet sich das Objekt in eine der beliebten Großstädte, ist die Verkaufsdauer geringer als bei Immobilien, die sich in ländlichen und abgelegenen Gegenden befinden. Natürlich spielt aber nicht nur die Region eine wesentliche Rolle.

Ein weiterer Punkt ist der Zustand des Objekts.

Neue und sofort bezugsfertige Immobilien sind wesentlicher kürzer am Markt als Objekte, die noch modernisiert oder gar saniert bzw. renoviert werden müssen. Heutzutage sind es auch Energiekennzahlen, die einen Verkauf beschleunigen oder mitunter der wahre Grund sind, warum sich niemand für das Gebäude interessiert.

Wer mitunter Objekte in ländlichen Gegenden verkaufen möchte, die durchaus modernisiert werden müssen und eine mangelhafte Energieeffizienz aufweisen, können gut und gerne auch über 12 Monate am Markt sein. Wer hingegen eine Immobilie hat, die sich in einer Metropolregion befindet, kann auch schon nach wenigen Wochen Glück haben, sodass die Dauer Verkauf der Immobilie lediglich nur mehrere Wochen betragen hat. 

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Dauer Verkauf Einfamilienhaus

Wer ein Einfamilienhaus in Ballungsgebieten bzw. in den Städten zum Verkauf anbietet, muss durchschnittlich mit einer Dauer von 4 Monaten und 24 Tagen rechnen (somit 4,8 Monate). In ländlichen Regionen beträgt die durchschnittliche Dauer 5 Monate sowie 15 Tage (somit 5,5 Monate). Somit zeigen die durchschnittlichen Werte, dass Immobilien, die in Ballungsgebieten verkauft werden sollen, rund 15 Prozent schneller neue Eigentümer als Objekte finden, die in abgelegenen bzw. ländlichen Regionen zum Verkauf angeboten werden.

Auch bei Eigentumswohnungen konnten ähnliche Werte ermittelt werden. Befindet sich die Eigentumswohnung in einer Stadt oder in einem Ballungsgebiet, beträgt die durchschnittliche Verkaufsdauer 5 Monate und 12 Tage (somit 5,4 Monate). Wird jedoch eine Eigentumswohnung in einer ländlichen Region zum Verkauf angeboten, liegt die durchschnittliche Verkaufsdauer bei 6 Monaten und 3 Tagen (somit 6,1 Monate). Der Unterschied liegt hier bei 11 Prozent. 

Noch deutlicher werden die Zahlen, wenn Mehrfamilienhäuser in Städten und Ballungsgebieten zum Verkauf angeboten werden. Hier beträgt - von der Aufnahme bis zum Grundbuchseintrag - die Dauer 5 Monate und 18 Tage (somit 5,6 Monate). Wer jedoch ein Mehrfamilienhaus in einer ländlichen Region verkaufen will, muss durchschnittlich mit 7 Monaten und 21 Tagen (somit 7,7 Monaten) rechnen. Die Differenz beträgt in jenem Fall 30 Prozent.
 

Welche Faktoren begünstigen einen schnelleren Verkauf?

Video: Wie lange dauert der Verkauf einer Immobilie?

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Natürlich gibt es zahlreiche Faktoren, welche die Verkaufsdauer verkürzen können. Ein nicht zu unterschätzender - wie bei den durchschnittlichen Verkaufszeiten schon erwähnter - Faktor ist die Region.

Es gibt zahlreiche Standorte in Deutschland, welche eine gute arbeitsmarkttechnische Entwicklung und dadurch eine hohe Kauf- wie Wirtschaftskraft aufweisen. Die Top-Standorte sind - und das schon seit etlichen Jahren - Frankfurt am Main, Hamburg, Köln, München, Berlin und Stuttgart. Vor allem der stetige Zuzug sorgt für eine dauerhaft hohe Nachfrage bei Immobilien. Zudem folgt noch die Lage als verkaufsfördernder Faktor.

Zu berücksichtigen sind natürlich persönliche Vorstellungen; eine standardisierte gute Lage gibt es im Regelfall nicht. Jeder Käufer hat andere Ideen und Vorstellungen, wo seine Traumimmobilie zu finden ist.

Wichtig sind aber für viele Käufer günstige Verkehrsanbindungen sowie auch eine sehr gute Infrastruktur. Dazu zählen Schulen, Einkaufsmöglichkeiten, Kindergärten und Ärzte, die sich in der näheren Umgebung der Immobilie befinden. Negativ kann die Lage etwa durch stark befahrene Straßen (Hauptverkehrsrouten) beeinflusst werden. Aber auch Gewerbeansiedlungen im näheren Umkreis und fehlende öffentliche Verkehrsanbindungen sind mitunter Gründe, warum Immobilien länger am Markt sind. 

Und am Ende spielt auch der Preis eine wesentliche Rolle. Entscheidend ist der angemessene Angebotspreis der Immobilie. Setzt der Verkäufer den Preis des Objekts von Anfang an zu hoch an, kann mitunter ein potentieller Käufer "verschreckt" werden; er ist schon zu Beginn (also, nachdem er das Objekt im Internet oder in der Zeitung entdeckt hat) der Meinung, dass er sich - selbst wenn beinharte Preisverhandlungen geführt werden - die Immobilie definitiv nicht leisten kann.

Doch natürlich ist auch eine andere Richtung denkbar, wenn der Verkäufer einen zu niedrigen Preis für sein Objekt veranschlagt und dieses somit unter seinem Wert verkauft. Wichtig ist, dass sich beide Seiten - der Verkäufer und der Käufer - über den Preis bzw. die aktuelle Preislage informieren. Angemessene Angebotspreise liegen zwischen 105 und 110 Prozent; jener Wert lässt einerseits einen (für beide Seiten) vernünftigen Verhandlungsspielraum zu und begünstigt andererseits den Faktor Zeit.

Folgende Maßnahmen sollten für eine kurze Verkaufszeit gesetzt werden:

  • Der Verkäufer sollte alle Unterlagen vollständig und geordnet vorlegen können
  • Verkaufsimmobilien sollten immer im optimalen Zustand präsentiert werden
  • Wer auf "Home Staging" setzt, kann die Verkaufsdauer der Immobilie deutlich reduzieren
  • Aussagekräftige Fotos sorgen automatisch für ein höheres Interesse; gute Fotografien locken sehr wohl deutlich mehr potentielle Käufer an, welche das Objekt besichtigen möchten
  • Ein professionelles Exposé, das auch online angeboten wird, sorgt für ein gesteigertes Interesse an der Immobilie
  • Besichtigungstermine müssen von Verkäuferseite immer eingehalten werden
  • Schon im Vorfeld sollten Informationen darüber eingeholt werden, wie eine zügige Verkaufsabwicklung begünstigt werden kann

Die Optimierung des Verkaufsprozesses

Im Endeffekt spielt es oftmals keine Rolle, ob das Haus durch den Eigentümer verkauft wird oder ein Makler eingeschalten wurde, der in weiterer Folge - für den Eigentümer - tätig wird: Wenn nach vier Wochen nur sehr wenige oder gar keine Anfragen eingegangen sind, müssen die Informationen, welche über die Immobilie preisgegeben wurden, überarbeitet werden. Aus diesem Grund sollten, damit Verkaufsprozesse optimiert werden können, folgende Aspekte nochmals überprüft und bearbeitet werden:
 

  • Werbung: Wurde die Immobilie im Internet und in Zeitungen angeboten und wenn ja, welche Portale wurden gewählt? Ist es mitunter auf fehlende Werbung zurückzuführen oder liegt es mitunter an anderen Faktoren, weshalb sich keine Interessenten melden?
  • Präsentation: Wurden genügend Bilder von der Immobilie gemacht und wenn ja, lassen die Aufnahmen gut erkennen, wie groß die Räume sind bzw. in welchem Zustand sich das Objekt befindet?
  • Besichtigungstermin: Folgten bereits Besichtigungstermine, Interessenten haben sich aber danach nicht mehr gemeldet? Dann sollte man mitunter auf den Zustand der Immobilie - während der Besichtigung - achten oder tatsächlich den Ist-Zustand mit der Immobilienbeschreibung vergleichen


Gibt es - nach Überarbeitung der oben angeführten Punkte - noch immer keine Verbesserung der Situation, sollte die Verkaufsstrategie überarbeitet werden. Wer hingegen Angst hat, auf der Immobilie dauerhaft sitzen zu bleiben, kann auch in weiterer Folge einen Immobilienmakler beauftragen. Wer bereits einen Immobilienmakler beauftragt hat, kann aber - als nächsten Schritt - auch einen anderen Makler mit dem Hausverkauf beauftragen.

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